Goshindo, eine moderne Stilrichtung des Jiu-Jitsu, hat seinen Ursprung in Frankreich. Um 1978 gab es im französischen Jiu Jitsu Hauptverband Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Prüfungsrichtlinien mit der Jiu Jitsu Schule, in der Alain Sailly tätig war. Daraufhin gründete Roland Maroteaux gemeinsam mit seinem Schüler Alain Sailly den französichen Verband für Goshindo. Ein Jahr später übernahm Alain Sailly die Schule von Maroteaux und unterrichtete dort Jiu Jitsu, Judo, Ringen und vieles mehr. Das ursprüngliche Goshindo unterschied sich in seiner Form gravierend von der heute bekannten Stilrichtung. Über viele Jahre hinweg hat Alain Sailly seine Kenntnisse in den verschiedensten Budo Stilen erweitert und seine so gewonnenen Erfahrungen im Goshindo verarbeitet. Goshindo versteht sich als offenes Kampfsystem, das sich ständig weiterentwickelt. Der Grundgedanke dieses Ansatzes ist: „ Alle effizienten Techniken der Selbstverteidigung sind gut für Goshindo“. International ist Goshindo als voll anerkannte Kampfkunst in der WKF verankert und wird gerade in Europa intensiv trainiert und weitervermittelt. Quelle: Offizielles Nachschlagewerk der WKF